Die Stadt Bielefeld erlässt dem DSC Arminia 364.000 Euro Schulden. - © Archivfoto Sarah Jonek
Die Stadt Bielefeld erlässt dem DSC Arminia 364.000 Euro Schulden. | © Archivfoto Sarah Jonek

Bielefeld Sanierung des DSC: Stadt erlässt Arminia 364.000 Euro Schulden

Kauf der Schüco-Arena steht aber nicht zur Debatte

Joachim Uthmann

Bielefeld. Die Stadt Bielefeld wird ihren Beitrag zur Sanierung des DSC Arminia leisten. Im Stadtrat, der am Donnerstag tagt, zeichnet sich eine breite Mehrheit dafür ab, dass die Stadt auf 364.000 Euro verzichten würde. Es geht um eine Verpflichtung aus einer Bürgschaft für einen Bankkredit an Arminia zum Stadionausbau. Georg Fortmeier (SPD) bestätigte, dass die Paprika-Mehrheit aus SPD, Grünen, Piraten und Bürgernähe der Freigabe zustimmen werde. Auch die CDU, die noch Beratungsbedarf hatte und um eine Vertagung gebeten hatte, werde sich anschließen, erklärte Fraktionschef Ralf Nettelstroth. Auch private Gläubiger verzichten auf Ansprüche Auch die privaten Gläubiger würden auf Ansprüche verzichten. Die CDU erwarte aber auch, dass sich der Verein in seinem Sanierungskonzept "Gedanken um die Restschulden" macht, die der DSC aus Grundsteuern und Abgaben bei der Stadt hat. Die Summe liegt bei knapp drei Millionen Euro. Die Vereinsvertreter hätten aber zugesagt, nach Lösungen zu suchen.Auch Fortmeier sagt, dass der Aufschub der Rückzahlung nur geduldet werde und keinen Verzicht bedeute. Arminia muss hierfür Zinsen zahlen. Der Rückkauf der Schüco-Arena kommt für die Politiker aber nicht in Frage. Hier sucht der Verein einen Käufer. Denn der Stadion-Verkauf ist ein Eckpunkt des Sanierungskonzeptes. Als einzige Partei wird die Linke im Rat den Verzicht zugunsten von Arminia ablehnen, wie Fraktionschefin Barbara Schmidt erklärte.

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