Mit Einsatz, aber glücklos im Abschluss: Fabian Klos (r.) im Duell gegen Duisburgs Dustin Bomheuer. - © Wolfgang Rudolf
Mit Einsatz, aber glücklos im Abschluss: Fabian Klos (r.) im Duell gegen Duisburgs Dustin Bomheuer. | © Wolfgang Rudolf

Arminia Spannendes Rennen um den Platz neben Voglsammer im DSC-Sturm

Beim 2:2 in Duisburg vermochten sich weder Putaro noch Klos zu empfehlen

Peter Burkamp

Bielefeld. Vier Mal reichten zwei Tore in dieser Saison zu einem Auswärtserfolg. In Duisburg trafen die Arminen erneut doppelt, doch am Ende mussten sie sich mit einem Punkt zufrieden geben. Dabei waren Chancen da, nach der 2:1-Führung den Vorsprung auszubauen. Andreas Voglsammer und Fabian Klos hatten das 3:1 auf dem Fuß, doch die Stürmer zeigten Nerven vor dem Duisburger Tor. Wie erwartet durfte Leandro Putaro ein zweites Mal in Folge beginnen. Nach 64 Minuten musste er für Fabian Klos den Platz räumen. Jeff Saibene wirkte nicht zufrieden mit der Vorstellung des Ex-Wolfsburgers. „Es war kein einfaches Spiel für Leo, trotzdem habe ich andere Erwartungen." Vor allem in der ersten Halbzeit war in den Strafräumen beider Klubs nicht viel los. Die Abwehrreihen hatten die gegnerischen Offensivkräfte gut unter Kontrolle. Während Voglsammer jedoch bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Abschluss suchte, war von Putaro kaum etwas zu sehen. „Er hätte ja mal was machen können, dass etwas passiert", meinte Saibene. Saibene spricht von offenem Rennen Im Lauf dieser Woche muss der Arminen-Coach entscheiden, wer am Samstag neben Voglsammer im Heimspiel gegen Darmstadt 98 im Sturm spielt. Fabian Klos (ein Tor in den vergangenen 16 Spielen) hätte sich einen Vorteil verschaffen können, wenn er den Konter in der 69. Spielminute zum 3:1 genutzt hätte. „Keine Ahnung, warum er nicht abschließt, das war sehr unglücklich in dieser Situation", meinte Jeff Saibene. Vielleicht auch deshalb spricht der DSC-Trainer von einem „offenen Rennen" um den zweiten Platz im Sturm. Andreas Voglsammer dürfte weiterhin gesetzt sein. Auch wenn er dieses Jahr noch nicht getroffen hat, ist er nach wie vor der gefährlichste Stürmer der Arminen. Sein achtes Tor erzielte er vor der Winterpause in Regensburg. Nöthe und Brandy noch "hinten dran" Doch Jeff Saibene hat nicht nur die Wahl zwischen Leandro Putaro und Fabian Klos. Mit Sören Brandy und Christopher Nöthe haben zwei Routiniers die Chance, sich über gute Trainingsleistungen wieder ins Gespräch zu bringen. Für das Spiel in Duisburg hatte Saibene sie nicht in Erwägung gezogen. Da waren sie noch „hinten dran". Zwar ist der Kreis der Kandidaten nach dem Abgang von Andraz Sporar (zwei Tore bei neun Einsätzen) und durch die Verletzung von Nils Quaschner (kein Tor bei vier Einsätzen) kleiner geworden, dafür haben sich Alternativen aus dem eigenen Kader und dem Nachwuchsbereich ergeben. Im Wintertrainingslager hatte Saibene Patrick Weihrauch als zweite Spitze getestet. Darüber hinaus könne auch Roberto Massimo die Rolle als zweite Sturmspitze übernehmen, meint der Coach. Der Wettstreit um den Platz im Sturm verspricht Spannung.

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